Was wird aus dem Skulpturenpark?

Wir sind in unseren Planungen bescheidener geworden.
2.005,00 € sind auf unseren Spendenaufruf hin eingegangen. Nochmals unser herzlicher Dank an alle Spender!
Der Nachlass ist aufgeteilt, wie ich bereits im Dezember 2016 mitgeteilt habe (s.u.).
Ein geeigneter Platz für einen Skulpturenpark wurde in Barsinghausen nicht gefunden. Aber wir denken jetzt daran, einen Weg zu den acht Standorten mit Meinhard-Werken per Flyer zu propagieren und das Ganze einzubetten in einen Flyer "Kunst in Barsinghausen", der auch die Kurt-Sohns-Fenster in der Klosterkirche und die Wegmarkierungen von Peter Lechelt zur Freilichtbühne einschließt. Das wäre ein gutes touristisches Angebot in Barsinghausen.

Dennoch sind wir nicht untätig gewesen.
Die Gespräche mit der Stadt Barsinghausen laufen darauf hinaus, dass die drei großen Kreuze, die zur Zeit in Riepen stehen, auf dem Barsinghäuser Waldfriedhof aufgestellt werden (die Zustimmung des Rates muss noch eingeholt werden). Sie stehen dort zwar nicht vor freiem Horizont wie in Riepen, sondern unter Bäumen, aber sie bleiben zusammen, bilden auch dort eine Einheit und stehen auf dem Friedhof in einem bedeutsamen Zusammenhang, siehe hier eine Fotomontage. Ich hoffe, dass die Spender mit dieser Planung einverstanden sind.

Im Juni habe ich im Bauausschuss des Rates noch den Vorschlag gemacht, die drei Kreuze auf dem Friedhof an der Hannoververschen Straße vor freiem Horizont aufzustellen. Die Bild-Präsentation dazu habe ich auf diese Website hochgeladen.

Wir müssen um noch weitere Spenden bitten, um den Transport und die Fundamente bezahlen zu können. Hier ist unser Konto.

Auf dem Barsinghäuser Waldfriedhof befindet sich auch Hannes Meinhards Urnengrab, das inzwischen einen schönen Grabstein von Hartmut Stielow erhalten hat. Herzlichen Dank dafür!

Die Situation im Dezember 2016

Zum Nachlass

Obwohl ich auf der Trauerfeier darum bat, diese Website zur weiteren Kommunikation über den Nachlass zu nutzen und so Transparenz herzustellen, gab es abgesehen von einer einzigen Anmeldung für den geschützten Bereich keinerlei Einträge. Ein geordneter Emailverkehr war mir in dieser Zeit nicht möglich, weil mein PC einem kriminellen Verschlüsselungs-Trojaner zum Opfer gefallen war.

Hannes' Wohnung hatte natürlich schon bald nach dem Tode ausgeräumt werden müssen. Da der Kunstverein sie 2011 für Hannes beschafft und eingeräumt hatte, unterstützte der Kunstverein die Nachlassverwalterin bei der Auflösung des kleinen Haushalts. Ein Großteil der Unterlagen und Bücher werden provisorisch in der zukünftigen Kulturfabrik Krawatte in Barsinghausen gelagert. Alles Übrige musste entsorgt werden.

Die Werkstatt in Bantorf musste wegen anderweitiger Nachnutzung bald nach der Trauerfeier geräumt werden. Auch alle Arbeiten, die am Wege zur Werkstatt standen, mussten abgeräumt werden, weil das Gebäude saniert werden sollte. Die beiden letzten Mitarbeiter von Hannes halfen dabei, die Werkstatt aus- und den Weg freizuräumen. Sie hatten im Übrigen mit Hannes Absprachen zur Übernahme des Werkzeugs getroffen bzw., soweit es die größeren Teile betraf, jahrelang dafür Zahlungen geleistet. Unklar war, was mit der großen Wiese geschehen würde.

Wichtig war uns, dass die Werke sicher untergebracht und vor Verschrottung oder sonstigem Zugriff geschützt wurden. Der Nachlassverwalterin lag daran, bald zu einer Regelung zu kommen. Eine professionelle Versteigerung schien nicht ratsam, weil es nicht sicher schien, dass die Kosten dafür (Dokumentation der Arbeiten, Veröffentlichung des Termins, Zusammenstellung der Arbeiten am Versteigerungsort, Kosten für den Auktionator) durch den Erlös gedeckt wären.

Es gab zwar mehrere Angebote für eine zwischenzeitige Lagerung der Arbeiten außerhalb Barsinghausens; doch wäre damit ein langfristiger Prozess mit allerhand logistischen und weiteren Folge-Problemen verbunden gewesen, den zu begleiten der Kunstverein sich nicht in der Lage sah und sieht.

Wir begannen mit einer fotografischen Aufnahmen und Dokumentation aller in der Garage befindlichen kleinen Arbeiten und mussten bald einsehen, dass selbst dies unsere Möglichkeiten als Ehrenamtler überstieg. Da bot die Nachlassverwalterin den gesamten bildhauerischen Nachlass den beiden Mitarbeitern und dem Kunstverein Barsinghausen zum Kauf an. Wegen seiner Gemeinnützigkeit konnte sich der Kunstverein an dem Kauf nicht beteiligen. Einzig eine große Stele auf dem Gelände von Stiller's Restaurant hat auf meine Bitten hin ein Mitglied des Vereins in Kommission übernommen. Die beiden erwähnten Mitarbeiter teilten sich in die sonstige Hinterlassenschaft. Die Kaufverträge wurden zwischen ihnen und der Nachlassverwalterin abgeschlossen.

Teil der Absprachen war auch, dass die Käufer sich eventuellen Interessenten gegenüber offen und entgegenkommend zeigen werden.

Der Kunstverein nahm die von Hannes nachlässig unter dem Schautisch abgelegten Skizzen und Aquarelle in seine Obhut. Die Kontaktadressen der übrigen Beteiligten finden Sie hier nach Ihrer Anmeldung im geschützten Bereich dieser Website.

Mitteilungen

Nachlass und Erfassung der Werke

Werke von Hannes Meinhard stehen deutschlandweit im öffentlichen und privaten Raum. Der Künstler hat über den Verbleib der Arbeiten selten oder nie Buch geführt. Dass sie in Vergessenheit geraten und aus Unkenntnis eines Tages einfach "entsorgt" werden, möchte der Kunstverein Barsinghausen verhindern, soweit er dazu beitragen kann.

Die verlässlichste Gundlage stellen die Kataloge dar, obwohl auch deren Angaben häufig auf Gedächtnisaussagen des Künstlers beruhen. Wir werden sie als Gerüst nutzen und dies auf dieser Seite veröffentlichen.

Ihre Hilfe

Darum bitten wir alle, die wie wir um den Nachlass besorgt sind und etwas über die eine oder die andere Arbeit und deren Verbleib wissen, dies an dieser Stelle mitzuteilen. Besonders hilfreich wäre es, Sie könnten uns hier ein oder mehrere Fotos und/oder Dokumente hochladen und Angaben zum Ort, zum Zeitpunkt der Aufstellung und zum Besitzer hinzufügen. Aber auch jeder sonstige Hinweis ist vollkommen.

Die Trauerfeier

(Als Nachtrag am 17.12.2016:) Am 26. August 2016 fand in der Petruskirche die Trauerfeier für Hannes Meinhard statt. Auf die verschickten Traueranzeigen und die Anzeige in der Hannoverschen Allgemeinen hin waren etwa 90 Personen gekommen; und die meisten nahmen auch am anschließenden kleinen Gedankenaustausch teil. Herr Pastor Feldkamp fand bewegende Worte für und über den Verstorbenen. Frau Ingrid Wittkopf-Büchner hatte für das wunderbare Streichquartett gesorgt, Herr Herbert Nelius das Kreuz von Hannes und das Foto an der Urne beigesteuert. Die verschickte Traueranzeige hatte Hannes' letzter Galerist, Herr Manfred Fuhrmann, drucken lassen. Allen sei noch einmal herzlich gedankt.

Spenden für den Grundstock zu einem Skulpturenparks

In der Anzeige und der Benachrichtigung zur Trauerfeier hatten wir um einen Beitrag zum Grundstock eines Skulpturenparks gebeten. Nachtrag am 17.12.2016: Inzwischen sind 1005,00 Euro zusammengekommen. Ob wohl noch etwas hinzu kommt? Allen Spenderinnen und Spendern sei herzlich gedankt. Ideen zur entsprechenden Verwendung der Summe werde ich bald mitteilen und Sie um ihr Einverständnis bitten.

Das Urnengrab

Die Urne wurde am 13. September in einem Ehrengrab der Stadt Barsinghausen auf dem Barsinghäuser Waldfriedhof beigesetzt (Zugang von der Bahnhofstr. - ganz hinten rechts: Abt. 7, Reihe 5, Nr. 20). Nachtrag am 17.12.2016: Zur Zeit ist die Grabstelle nur an einem kleinen Erdhügel mit einem Blumengebinde darauf zu erkennen. Zusammen mit den zuständigen Stellen der Stadt Barsinghausen war anfangs überlegt worden, den Eingang des Waldfriedhofs unter Einbeziehung einer größeren Arbeit von Hannes aufzuwerten. Das Fachamt der Stadt hatte dafür aber keine finanziellen Mittel zur Verfügung. So soll es nun ein Grabstein werden, den dankenswerterweise Herr Hartmut Stielow in Kombination mit einer Arbeit des Verstorbenen gestalten und aufstellen wird.

Nochmalige Bitte um Meldung

Falls es noch mit dem Nachlass verbundene Ansprüche oder Interessen gibt, bitte ich darum, dies nach Anmeldung auf dieser Website kundzutun. Weiterhin gilt natürlich die Bitte, hier alle möglichen Hinweise, Informationen oder Fotos zusammenzutragen.

Ausstellungen aus dem Nachlass

Der Kunstverein hat in Zusammenarbeit mit den beiden Besitzern vom 24. bis zum 26.11., verlängert bis zum 3.12.2016 eine kleine Ausstellung aus dem Nachlass des Künstlers veranstaltet, die großen Zuspruch fand und auf der einige Arbeiten verkauft wurden. Alle Vorgänge sind dokumentiert.

Eine größere Ausstellung ist Ende Juni 2017 aus Anlass von Hannes' 80. Geburtstag geplant.