Kurzdarstellung des Vorhabens Kulturfabrik Krawatte

Der Kunstverein Barsinghausen e.V. hat sich 2009 den "Raum für Kunst" hinter Stiller's Restaurant eingerichtet und ist dem Gastronom und Besitzer dankbar dafür, dass er uns den Raum von Jahr zu Jahr immer wieder neu vermietet. Er würde auch einen Ausbau der Räumlichkeit unterstützen; doch käme dies schon bei einer ersten Schätzung leider zu teuer.

Was wir brauchen ist ein barrierefreier Ausstellungsraum im Parterre. Wir brauchen eine Heizung, dass wir auch im Winter ausstellen können, abschließbare Nebenräume mit Wasseranschluss, jederzeit nutzbare Toiletten.

Auch unser Kooperationspartner, die Kunstschule Noa Noa e.V., sucht dringend geeignetere und barrierefrei Räumlichkeiten. Mit Unterstützung eines privaten Sponsors haben wir uns gemeinsam auf die Suche nach einem geeigneten Haus gemacht und die leerstehende ehemalige Krawattenfabrik Ahlborn gefunden. Sie bietet genügend Platz nicht nur für die beiden Initiativvereine, sondern auch für  ein soziokulturelles Zentrum.

Dafür haben wir den Kulturverein Krawatte e.V. gegründet, der zur Zeit damit beschäftigt ist, den Umbau zu planen (er wartet zur Zeit auf die Baugenehmigung) und Gelder für die insgesamt nötigen 1,4 Millionen Investitionskosten zu akquirieren. Der erste Bauabschnitt, der im Wesentlichen die energetische Sanierung und die Fertigstellung des einladenden und sofort vielfältig nutzbaren Foyers umfasst, ist jetzt durchfinanziert und kann noch in diesem Jahr begonnen werden.

Öffentliche Investionszuschüsse für das soziokulturelle Zentrum bekommen wir vom Land Niedersachsen, von der Stiftung Niedersachsen und nun wohl auch von der Stadt Barsinghausen. In den ersten Bauabschnitt fließen nach jetzigem Stand 200.000 € Landesmittel (einschließlich energetischer Sanierung), 150.000 € Sponsorengeld, 100.000 € Zuschuss der Stadt, 50.000 € Zuschuss der Stiftung Niedersachsen.

Im Frühjahr 2018 soll nun das Foyer entstehen. Der dahinter befindliche Saal und die zukünftigen Werkstätten der Kunstschule werden nur provisorisch genutzt werden können. Die Planung unserer Ausstellungen müssen sehr flexibel angelegt werden. Dasselbe galt schon für 2017, weil wir da noch an einen früheren Umzug dachten. Deswegen haben wir 2017 gleichsam nur ein halbes Profi-Programm laufen, ergänzt um eher lokale Vohaben.

Nebenbei auch dies: Der Kunstverein Barsinghausen bekommt für seine laufenden Programme (normalerweise vier professonelle Ausstellungen im Jahr mit jeweils einem kleinen Katalog) von der Stadt Barsinghausen eine jährliche Untersützung von nur 1.000 €. Wir finanzieren unsere ehrenamtliche Arbeit also fast ausschließlich aus Projektförderung, Spenden und Mitgliedsbeiträgen.

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